Einfache Prinzipien für langfristigen Anlageerfolg

Für eine Immobilie, für mehr Spielraum im Alter oder für einen persönlichen Traum. Jeder von uns hat sein eigenes finanzielles Ziel. Du musst kein Profi sein, um dein Geld für dich arbeiten zu lassen. Ein paar Grunsätze können dir helfen, deine Ziele zu erreichen.

Bleibe diszipliniert und halte Kurs

Bleibe bei deinem Plan und lass dich nicht verrückt machen. Ständiges Kaufen und Verkaufen könnte zusätzliche Kosten verursachen und bedeuten, dass du Renditechancen verpasst.

 


 

 

 

Klare und realistische Ziele setzen

Eine Investition in Wertpapiere bietet grundsätzlich höhere Renditechancen als das gute alte Sparbuch oder ein Privatkonto, birgt aber auch höhere Risiken. Wer seiner Geldanlage Zeit gibt, macht es sich oft leichter: Kein ständiges Checken von Kursen oder Markttiming ist nötig. Ein Sparplan mit monatlichen Einzahlungen kann dir helfen, dranzubleiben.
 

Ausgewogen anlegen

Eine robuste Anlagestrategie basiert auf einem breit gestreuten Portfolio, das auf deine Ziele abgestimmt ist. Durch die breite Diversifikation über Märkte, Regionen und Branchen hinweg kannst du Risiken und Wertschwankungen reduzieren.

 

 

 

Kosten minimieren

Du kannst dich auf wenige, einfach verständliche Anlageprodukte, wie z.B. kostengünstige ETFs (Exchange Traded Funds) von Vanguard konzentrieren.

 

 

 

 

 

 

Mit nur einem Produkt richtig gut aufgestellt: dein ETF. 

Für deinen Vermögensaufbau brauchst du nicht viel. Für manche Anleger reicht ein einziger Fonds, der beispielsweise in einen weltweiten Aktienindex investiert. Mit deinem Fondsanteil erwirbst du automatisch Anteile von über 3’700 Unternehmen weltweit.1

ETFs von Vanguard gelten im Markt als besonders kostengünstige Anlageprodukte. Gut für dich, denn jeder Franken, der nicht in Gebühren fliesst, kann für deine Rendite arbeiten.

Es gibt ETFs für verschiedene Risikoprofile. Für junge Menschen mit längerem Anlagehorizont kann ein hoher Aktienanteil passend sein. Anleger mit weniger Risikotoleranz können neben Aktien- auch Obligationen-ETFs oder ausschliesslich Obligationen-ETFs wählen. Historisch wiesen Obligationen nämlich stabilere Renditen und geringere Schwankungen auf.

1.Als Beispiel dient eine Anlage in den Vanguard FTSE All-World UCITS ETF. Quelle: Vanguard, Stand: 30. Juni 2026.

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Klingt kompliziert, wirkt genial: der Zinseszins.

Wenn dein ETF eine Rendite erzielt, dann kann auch diese Rendite wieder einen Wertgewinn erzeugen. Über die Zeit arbeitet so immer mehr Geld für dich, vorausgesetzt, du legst deine Gewinne wieder an. Dein Anlagevermögen kann durch den so genannten «Zinseszinseffekt» stärker wachsen. Ganz klar, die Anlage am Aktienmarkt kann schwanken und birgt Risiken. Durchhaltevermögen kann dir aber helfen, kurzfristige Schwankungen auszublenden und dich auf das langfristige Ziel zu konzentrieren. Die Geschichte zeigt: Was du beim Anlegen in den breiten Markt brauchst, ist vor allem ein langer Atem.

Angenommen eine Anlage in den weltweiten Aktienmarkt erreicht eine durchschnittliche jährliche Nettorendite von 5,5 Prozent. Wenn du monatlich CHF 100 mit einem Sparplan einzahlst, könnte nach 25 Jahren ein Vermögen von über CHF 63’200 resultieren. Davon würden CHF 30’100 aus Einzahlungen kommen und mehr als CHF 33’100 aus der Rendite und dem Zinseszinseffekt2. In der Realität schwanken die Renditen am Aktienmarkt: In manchen Jahren gibt es weniger, in anderen Jahren gibt es mehr und aus mehreren Jahren können wir dann den Durchschnittswert ermitteln. Nur weil wir von einer positiven Durchschnittsrendite über die Zeit ausgehen, heisst das also nicht, dass jedes einzelne Jahr immer ein Erfolg war. Das muss es auch nicht, solange man über die Zeit besser abschneidet als mit dem Sparkonto und sich mit den Schwankungen anfreunden kann. 

Zum Vergleich: Beim Sparkonto nutzt du zwar auch den Zinseszinseffekt, aber niedrigere Renditeaussichten bedeuten ein viel geringeres Wachstum: Bei 0,5 Prozent Zins ergäbe sich im selben Zeitraum gerade mal einen Ertrag von CHF 1’957. 

2 Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Erträge. Die Wertentwicklung eines Index ist keine exakte Darstellung einer bestimmten Anlage, da Anleger nicht direkt in einen Index investieren können. Berechnung der hypothetischen Renditen auf Grundlage der Gesamtrendite des FTSE All-World Index (CHF) vom 31. Juli 2001 bis zum 31. Juli 2026.

Hinweis: Die Säule «Fonds-Sparplan» zeigt den hypothetischen Wert eines Investments mit einer angenommenen Durchschnittsnettorendite von 5,5 % pro Jahr nach 25 Jahren Anlagedauer; die Säule «Sparkonto» zeigt den angenommene Wert einer Bareinlage bei einem Zins von 0,5 % pro Jahr über den gleichen Zeitraum. 
Quelle: Vanguard. Stand: 31. Juli 2026.

Der Schlüssel zum Erfolg: Langfristigkeit. 

Schwankungen gehören zum Anlegen dazu. Die Daumenregel lautet: Ohne Risiko keine Renditechancen. Niemand kann Kurseinbrüche vorhersehen. Den richtigen Zeitpunkt für Kauf oder Verkauf zu finden, ist deshalb schwer und riskant, denn es ist ziemlich wahrscheinlich, die Erholung zu verpassen, wenn man beim Einbruch aussteigt. 

Umso wichtiger ist es, dauerhaft investiert zu sein, langfristig zu denken und bei Kursrückgängen nicht emotional zu reagieren. Denn historisch betrachtet erfolgte nach jeder Krise wieder ein Kursanstieg auf das alte Niveau und darüber hinaus. «Anlegen. Hinlegen.» ist also eine bewährte Strategie.

Auch als disziplinierter Anleger kann man Pech haben. Aber bedeutet das wirklich, dass man es auch gleich bleiben lassen kann? Kurzum: Nein. Ein hypothetischer «Pechvogel» investierte z.B. sieben Mal jeweils CHF 5’000 in den globalen Aktienmarkt, und zwar immer kurz vor jedem grossen Kurseinbruch, also insgesamt CHF 35'000 an Einzahlungen. Obwohl er immer den denkbar ungünstigsten Zeitpunkt erwischte und zwischenzeitlich deutlich im Minus lag, wuchs sein Vermögen von September 1997 bis Ende Juni 2026 schlussendlich auf über CHF 128'500 an. Hätte er sein Geld während dieser Zeit auf dem Sparkonto gelassen, wären daraus lediglich rund CHF 40’000 geworden.  

Simulierte Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Ein Index stellt keine bestimmte Anlage dar, da man nicht direkt in einen Index investieren kann. 

Die Grafik vergleicht die Zinserträge auf Barmittel mit dem FTSE All-World Index (CHF) von September 1997 bis Ende Juni 2026. Das hypothetische Szenario geht davon aus, dass der Anleger in diesem Zeitraum sieben Einmalanlagen von jeweils CHF 5‘000 CHF getätigt hat, was einer Gesamtanlage von CHF 35‘000 CHF entspricht. Die Berechnungen enthalten weder Kosten noch steuerliche Auswirkungen. Hinweis zu den Barerträgen: Von August 1997 bis Dezember 1999 wurde ein konstanter Zinssatz von 1,75 % unterstellt, da für diesen Zeitraum keine offiziellen Daten verfügbar waren. Von Januar 2000 bis Mai 2019 wurde der mittlere Satz des 3-Monats-Libor in CHF für den jeweiligen Zeitraum verwendet, da der geldpolitische Leitzins der SNB in diesem Zeitraum noch nicht existierte. Negative Zinssätze wurden für die Berechnung grundsätzlich mit 0 % angesetzt. 

Quelle: Vanguard-Berechnungen in CHF auf Basis von Daten der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und Bloomberg, Stand: 30. Juni 2026.

So kannst du Vanguard ETFs kaufen

1. Depot eröffnen

Wähle eine Bank oder einen Broker, bei dem du Vanguard-ETFs handeln kannst.

2. Vanguard-ETFs auswählen

Suche im Depot nach unseren kostengünstigen, breit gestreuten ETFs.

3. Sparplan einrichten

Lege einen monatlichen Sparbetrag fest – schon ab wenigen Schweizer Franken bist du dabei.

Häufige Fragen

Wichtige Hinweise zu Anlagerisiken

Der Wert der Investitionen und die daraus resultierenden Erträge können steigen oder fallen, und Investoren können Verluste auf ihre Investitionen erleiden.
Die frühere Wertentwicklung gibt keinen verlässlichen Hinweis auf zukünftige Ergebnisse. In den Performanceangaben sind die Provisionen und Kosten im Zusammenhang mit der Ausgabe und Rücknahme von Anteilen nicht berücksichtigt.
Die simulierte frühere Wertentwicklung gibt keine verlässlichen Hinweise auf zukünftige Ergebnisse.
 


Wichtige allgemeine Hinweise

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